Gutes-Leben-Konzept und essentielles Wasser

Das CatsMouse-Gutes-Leben-Konzept:

Neben der über Jahre gewachsenen ausgefeilten biologisch vollwertigen UND auch technisch weitestgehend naturlichen CatsMouse aQuapress-Rezeptur empfehlen wir neben Ausgang, üblichem Spielzeug und Kratzmöglichkeiten das gezielt genüsslich-spielerische Anbieten des Futters zu ideal 8-10, zumindest aber praktisch 4-5 Tages-Zeitpunkten, (Nutzung des auf Wunsch beiliegenden CatsMouse-Dosers à ca. 10 g, wahlweise auch per APP aus dem Internet zu steuern) – fast wie im richtigen „Wild“-Katzenleben“.

Das regt auch definitiv ganz nebenbei das Wassertrinken an. BRADSHAW et al. (1996) nehmen an, dass die Wildfeliden in der Lage sind, ihre Energieaufnahme genau zu regulieren, um ein optimales Körpergewicht für die Jagd halten zu können. Diese Beobachtung ist aber laut KLEFFNER, Helen (2009) durchaus kritisch zu sehen, da bei domestizierten Felidenspezies häufig aufgrund von Bewegungsmangel und Energieüberversorgung die Ausbildung einer Fettsucht zu finden ist. Das Halten des optimalen Körpergewichtes der Wildfeliden könnte also auch an den natürlichen Lebensbedingungen liegen (übergewichtige träge Tiere hätten vermutlich einen geringeren Jagderfolg) und weniger an einer intrinsischen Gewichtsregulation. Somit raten auch wir, die Futtermengen gerade ab 6 kg LG pro Tag eher zurückhaltend zu gestalten. Im Einzelnen empfehlen wir folgende Futtermengen an CatsMouse:

 

 

Wassertrinken ist essentiell, besonders für die Katze

Die Katze stammt aus der Wüste und hat somit evolutiv „leider“ das Wassersparen gelernt wie das Kamel. Das kann gefährlichen Harngries bis hin zu Harnsteinen zur Folge haben.

Bereits der im CatsMouse artgerecht hohe Proteingehalt regt ohne weiteres Dazutun die Trinkmenge positiv an. Zudem wird sie unterstützt durch den weiterhin optimierend eingestellten Natriumgehalt (Burmeier, 2016)

Zudem ist täglich gewechseltes, frisches weiches Wasser für Vieles gut:

– für den gesunden Stoffwechsel, o.a. Harnsteinprophylaxe, die Phosphatspiegelsenkung und die Nieren- und Blasenspülung…

Welches Wasser?

Es sollte frtisch, weich (Calcium-arm) und durchaus leicht salzig, somit relativ natriumreich sein. Eine gesteigerte Natriumaufnahme hat eine Erhöhung des Harnvolumens bzw. eine Senkung des spezifischen Gewichts zur Folge und wirkt daher der Bildung von Struvitsteinen über ein Anheben des Löslichkeitsprodukts entgegen (Lekcharoensuk et al., 2001).

Was ist viel?

-Insgesamt gelten mindestens ca. 60-70 ml/kg/Tag zwar als Norm, jedoch gibt es viele Einflussfaktoren wie Futterart, Aussentemperatur, Bewegungsmaß.

Mittels einfachem Refraktometer (online ca. 15 €) kann man individuell selber das spezifische Gewicht des Harns messen, das idealerweise bei zwischen 1020 und 1025 liegen sollte. In solch unkonzentriertem Harnmilieu können vorneweg Steinbildungen erst gar nicht auftreten. Sind dennoch Struvit-Kristalle ein Problem, können Sie unser Struvacid anwenden.

Nur übermäßiges, auffälliges Interesse an Wasser kann ein Hinweis sein für internistische Probleme wie z.B. Diabetesformen oder eine Niereninsuffizienz (vorab auch hier Refraktometer-Check!), die tierärztlich abgeklärt werden müssen.

Wohin?

-möglichst alleine an einem ruhigen Lieblingsort ohne Gerüche, nicht neben dem Futternapf oder gar Toilette/n

Wieviele Stellen?

-je mehr, desto besser, gefüllt mit weichem Wasser

Worin?

Viel spielerisch-frisches (kontinuierlich kohlegefiltertes) Fontänenwasser über im Fachhandel erhältliche Trinkbrunnen ist sehr zu empfehlen. Auf diese Art läßt sich die tägliche Trinkmenge leicht um 30-50% erhöhen, was stoffwechselphysiologisch gerade bei Trockenfuttern auf Dauer sehr wichtig ist. Manchmal reicht auch sogar ein offener Toilettendeckel, Katzen sind nun mal eigen …

Ein tierärztlicher Rat: Kümmern Sie sich bitte wirklich um das Thema Wasser!
Ihre Katze wird es Ihnen danken!

 

 

 

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